Wohngruppe „Staufenberger Weg“ in Lollar

Größe: ca. 185 qm Wohnfläche auf vier Etagen, plus kleines Gartengrundstück

Zimmer:

  • 3 Doppelzimmer (teilweise mit Balkon)
  • 1 Einzelzimmer
  • großer Wohn- und Essbereich mit Zugang zum Garten
  • Küche
  • großes Badezimmer, Gästetoilette, Betreuerbad
  • Betreuerbüro
  • Waschküche und Fahrradkeller

Kapazität: Platz für 7 männliche Bewohner (monoedukativ)

BetreuerInnen: 2 weibliche und 2 männliche pädagogische Fachkräfte

Kontakt:

Kinder- und Jugendhäuser Lollar GmbH
WG „Staufenberger Weg“
Staufenberger Weg 12
35457 Lollar
Tel: 06406-832603
Fax: 06406-834568
Mail: staufenbergerweg@kjh-lollar.de

Betreuerbüro

Wir betreuen die Kinder- und Jugendlichen im Staufenberger Weg rund um die Uhr durch zwei männliche und zwei weibliche BetreuerInnen. Dabei ist es uns wichtig, eine entspannte und vertrauensvolle Beziehung zu den Bewohnern aufzubauen. Wir arbeiten sehr eng und harmonisch im Team zusammen und treffen uns regelmäßig in und außerhalb von Teamsitzungen, um uns auszutauschen. Die Kinder und Jugendlichen merken, dass wir eng vernetzt sind und in unserem Handeln an einem Strang ziehen, was Sicherheit und Stabilität schafft. Zum anderen vermitteln wir aber auch, dass uns die individuelle Ausgestaltung eines jeden Betreuers in seinem pädagogischen Handeln wichtig ist:

Menschen sind unterschiedlich.

Die Kinder und Jugendlichen unserer Wohngruppe kommen mit ganz unterschiedlichen Biografien in unsere Wohngruppe. Prinzipiell wollen wir ein positives Selbstbild fördern. Ein Bild von sich selbst, das stark macht und hilft, besser oder adäquater mit Niederlagen umzugehen. Die meisten Jugendlichen kommen mit einer sehr niedrigen Frustrationstoleranz in unsere Gruppe. Kritik oder Rückschläge auszuhalten, fällt ihnen immens schwer. Wir setzen bei den Stärken und Kompetenzen des einzelnen an und versuchen, mit geeigneten Maßnahmen vorhandene Schwächen und Defizite auszugleichen. So große Worte bedeuten in der Praxis manchmal Kleinigkeiten: jemand, der gut in Englisch ist, erfährt Anerkennung, indem er zur Hilfe bei den Hausaufgaben herangezogen wird, die Meinungen der Bewohner in Prozesse und Entscheidungen einzubinden, demonstriert ihre Zugehörigkeit zur Gruppe und die Wertschätzung ihrer Ansichten. Wenn Förderbedarf in der Schule besteht, gewähren wir professionelle Nachhilfe durch Fachkräfte. Es besteht eine gute Anbindung zu Therapeuten und Beratungsstellen. In Einzelfällen haben wir sehr positive Erfahrung mit dem Absolvieren eines Antiaggressionstrainings gemacht. Die Strategien sind vielfältig und individuell abzustimmen.

In unserer Gruppe herrscht eine gewaltfreie Atmosphäre. Konflikte lösen wir über den Dialog. Turnusmäßig stattfindenden Gruppensitzungen bieten den Bewohnern ein Forum, sich auszutauschen und mit Ideen in das Gruppenleben einzubringen.

Eine besondere Herausforderung brachte 2014 die Aufnahme unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge (umF) in unsere Gruppe mit sich. Wir betraten komplettes Neuland, was anfangs zu Verständigungsschwierigkeiten und einem Mehraufwand an Bürokratie führte. Dank regelmäßiger Teilnahme an Fortbildungen (Arbeitskreis umF, Traumapädagogik) haben wir uns schnell in das Feld eingearbeitet. Letztendlich bereicherte die Neuaufnahme „beide Seiten“: die Integration der Geflüchteten ist in der gemischten Wohngruppe besser gewährleistet als in reinen umF-Gruppen. Sie lernen schneller unsere Sprache und Kultur kennen und profitieren von einem bestehenden Versorgungs- und Kompetenzennetzwerk. Wir werden sensibel für Lebensgeschichten. Und schließlich gibt es so etwas wie „beide Seiten“ nicht mehr. Es gibt nur Jugendliche in einer Wohngruppe mit den gleichen Problemen, Ängsten und Interessen.

Interkulturelle Kompetenz wird hier im Mikrokosmos Wohngruppe gelebt.

Das Büro ist unsere Schaltzentrale: von hier aus findet die Koordination mit den Jugendämtern statt. Von hier aus pflegen wir regelmäßig Kontakt zur Schule und zu den Eltern. Grundsätzlich steht jedem Kind oder Jugendlichen ein sogenanntes Heimfahrtwochenende im Monat zu. In den Schulferien ist ein längerer Aufenthalt zu Hause möglich. Dies hängt natürlich stark von dem aktuellen Verhältnis zu den Eltern ab und ist individuell auszugestalten. Sofern eine Rückführung in die Familie angedacht ist, wird dies unterstützt und die nötigen Hilfestellungen gewährleistet. Mitunter ist bedingt durch Alter und Entwicklungsstand aber auch der Schritt in die Verselbständigung der Weg, den wir mit den Jugendlichen gehen. Sukzessive lernen sie in unserer Wohngruppe, sich selbständig um die eigenen Belange zu kümmern. Das fängt beim Arzttermin ausmachen an, geht über die Eröffnung eines Kontos, die Selbstversorgung, d.h. eigenständig einzukaufen und zu kochen, bis hin zur Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz und dem Auszug in eine der Verselbständigungsgruppen der Kinder- und Jugendhäuser.

 

Wohn-/Essbereich:

Hier wird gewohnt und gegessen. Hier tischkickern wir um die Wette, diskutieren, schauen fern, hier entspannen wir uns, lachen und streiten, vertragen uns wieder, spielen Darts oder Schach. Wie im „normalen“ Leben eben.

In unserer Wohngruppe legen wir, nach dem pädagogischen Grundkonzept der Kinder- und Jugendhäuser, Wert auf eine familienähnliche Atmosphäre, in der sich die Bewohner wohl fühlen können. Dazu gehört, sich gegenseitig zu achten und als BetreuerIn als eben solches Vorbild aufzutreten und zu handeln.

Eine entspannte Atmosphäre, die den Kindern- und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft, oftmals mit bewegten, brüchigen Biografien, deren Vergangenheit von konfliktreichen Beziehungen geprägt ist, die nötige Sicherheit und Halt vermittelt, ist die Grundlage, um erfolgreiche Bindungsarbeit zu leisten.

In der Wohngruppe pflegen wir einen ehrlichen, offenen Umgang miteinander. Wir sind per du. Wir machen transparent, was wir erwarten, was wir gut oder schlecht finden. Wir begründen unser pädagogisches Handeln. Wir hören Dir zu und nehmen Dich ernst.

Unsere Gruppe ist bezüglich der Altersstruktur, Herkunft, Religion und dem familiären Hintergrund des einzelnen recht heterogen – was ein wunderbar reales Bild unserer heutigen Gesellschaft widerspiegelt und Übungs- und Lernfeld für unsere Kinder und Jugendlichen ist, sich in Toleranz und gegenseitigem Respekt zu beweisen. Das alltägliche Gruppenleben birgt allein viel Potential: lernen, Konflikte im Dialog und im Kompromiss zu lösen. Teamfähigkeit und Bindungen untereinander in dynamischen Gruppenspielen wie Darts oder Kickern stärken. Gegenseitig mit anpacken, wenn der Tisch aufgeräumt wird. Merken, was Wertschätzung bedeutet, wenn man dann auch einmal selbst das Lieblingsgericht für alle gekocht hat.

Im Meinungsaustausch beim Essen geht es sowieso oft hoch her. Da wir Beleidigungen und Diskriminierung keinen Raum schenken, lernen die Jugendlichen ihren eigenen Standpunkt sachlich zu vertreten, als auch das Nebeneinander verschiedener Ansichten zu akzeptieren.

Das alles sind Prozesse, die sich entwickeln und deren Früchte des Erfolgs manchmal winzig kleine, fragile Dinge im Alltag sind. Das braucht viel Geduld und bringt auch Rückschläge mit sich.

Grundstein unserer Arbeit im Staufenberger Weg ist es, die Kinder und Jugendlichen wertzuschätzen und ihnen zu zeigen, dass sie für die Zeit, die sie in der Gruppe verbringen, ein sicheres, liebevolles „Zuhause“ haben. Das Maß an Vertrauen, das wir ihnen entgegenbringen und zum großen Teil zurückbekommen, ersetzt das ein oder andere starre Regelkonstrukt.

Ohne Regeln funktioniert es natürlich nicht.

Zu Sicherheit gehört auch Struktur. Die Tagesabläufe sind bei uns daher klar gegliedert. Den Kindern- und Jugendlichen bietet das die nötige Orientierung. Wir legen Wert darauf, dass alle regelmäßig zur Schule, Ausbildung oder Arbeit gehen. Eine fundierte Ausbildung im Rahmen der Möglichkeiten jedes einzelnen ist der Grundstein für die spätere Eigenständigkeit und eine erfolgreiche Selbstverortung in der Gesellschaft.

Morgens, mittags und abends essen wir zusammen. Nach dem Mittagessen werden die Hausaufgaben gemeinsam oder selbständig erledigt. Hierbei unterstützen sich die Kinder und Jugendlichen unserer Gruppe auch gegenseitig. Um diesen Zeitraum zu schützen, bleibt währenddessen der Fernseher aus und wir empfangen keine Besucher. Bei besonderem Bedarf unterstützen NachhilfelehrerInnen oder LogopädInnen unsere Bewohner. Für jeden einzelnen gibt es zudem altersentsprechende Regelungen zum Medien- – hier insbesondere zum Handykonsum – sowie festgelegte Ausgeh- und Schlafenszeiten.

Unser Handeln hat Konsequenzen.

Die BetreuerInnen machen transparent, was sie von den Bewohnern erwarten. Wir verstärken „sozial erwünschtes“ Verhalten wie Zuverlässigkeit, Empathie, Konfliktfähigkeit oder Hilfsbereitschaft, indem wir es positiv sanktionieren. Es gibt klare Grenzen: Hält sich jemand nicht an die Regeln, werden Privilegien konsequent entzogen, für den Betroffenen wird die Struktur engmaschiger.

Einen restriktiven Erziehungsstil findet man in unserer Wohngruppe nicht vor. In ihrem Handeln sind die BetreuerInnen klar und konsequent. Privilegien muss man sich verdienen.  

Wir fordern Dich. Wir erwarten viel von Dir. Wir glauben daran, dass Du das schaffst. Wir sagen Dir, was wir von Dir erwarten. Hältst Du Dich nicht an die Gruppenregeln oder brichst unser Vertrauen, hat das Konsequenzen. Wir zeigen Dir alternative Handlungs-möglichkeiten.

Einzelzimmer

Das Einzelzimmer in unserer Wohngruppe wird zumeist vom gruppenältesten Jungen bewohnt. Die Bewohner des Einzelzimmers stehen meist kurz vor dem Umzug in eine der Verselbständigungsgruppen. Während des Aufenthalts in unserer Wohngruppe werden die Jugendlichen sukzessive zu einem eigenständigen Leben befördert. Sie erlernen, lebenspraktische Aufgaben eigenständig zu erledigen – zum Beispiel ihre Wäsche zu waschen, Ordnung zu halten, Termine mit Ärzten oder Behörden zu vereinbaren, ein Konto zu eröffnen und mit seinem Geld haushalten zu können. In einem weiteren Schritt lernen die Jugendlichen, sich selbst zu versorgen. Zunächst nur am Wochenende, später auch unter der Woche. Das bedeutet, dass sie einen gewissen Geldbetrag zur Verpflegung ausbezahlt bekommen und davon ihre eigenen Lebensmittel einkaufen und natürlich auch selbst kochen. Am Anfang geben wir bei Bedarf noch Schützenhilfe. Auf dem Weg zum Erwerb eines qualifizierten Schulabschlusses helfen wir zudem, eine berufliche Perspektive zu entwickeln.

Doppelzimmer

Ein Doppelzimmer teilen sich zwei Jungs. Zimmernachbarn nehmen Rücksicht aufeinander und finden Kompromisse. Es ist auch spaßig zu zweit! Die Zimmer sind frisch renoviert. Bei der Farbgestaltung und der Möbelauswahl darfst Du Deine eigenen Vorstellungen einbringen. Du kannst Deinem Zimmer durch Poster oder Bilder eine individuelle Note verpassen. Wir achten darauf, dass Du eine Grundordnung in Deinem Zimmern hältst und mit den Einrichtungsgegenständen sorgsam umgehst.

Dein Zimmer – Dein Rückzugsort.

Dort kannst Du in Ruhe lesen, Musik hören und entspannen. Wir achten Deine Privatsphäre. Vor dem Eintreten wird geklopft. Deine Sachen gehören nur Dir. Wenn wir Betreuer jedoch berechtigte Sorgen haben, dass Du verbotene Sachen in Deinem Zimmer versteckst und damit unser Vertrauen missbrauchst, dürfen wir danach suchen und Dir diese auch wegnehmen.

Miteinander.

Das ist der Schlüssel für ein harmonisches Zusammenleben in einer Wohngruppe mit sieben heranwachsenden Jungs, vier ausgewachsenen Betreuern und Betreuerinnen und einer geschäftigen Haushaltshilfe.

 

Gruppenbus

Das ist unser Gruppenbus. Mit ihm fahren wir zum Fußball, zum Theaterspielen, zum Kickboxen, Wandern, Bowlen, ins Kino, Schwimmbad, zu Freunden oder Arztterminen. Wir unterstützen die Kinder und Jugendlichen unserer Wohngruppe bei der Ausübung einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung, bei der sie sich körperlich auspowern, aber auch in ihren Stärken beweisen und Erfolgserlebnisse spüren können.

2016: Einer unserer mittlerweile ehemaligen Bewohner bei der Aufführung eines selbstentwickelten Theaterstücks der Jugendgruppe des Stadttheaters Gießen (TaT Studiobühne).

Es erfordert Mut, einen Teil von sich und seiner Geschichte vor einem großen Publikum preiszugeben. Aber danach kann man stolz sein. Und wir waren das auch.

Einmal im Jahr – in den Sommerferien – fahren wir alle zusammen auf Gruppenfreizeit. Eine absolute Bestandsprobe, aus der man immer als gefestigte, zusammengerückte Gruppe zurückkehrt. In stress- und schulfreien, auf Vergnügen und Erleben ausgelegten zwölf bis vierzehn Tagen kann man sich zwar trotzdem ganz schön auf die Nerven gehen, aber das gemeinsame intensive Erleben und Durchstehen und die geballte Ladung Gruppenaktionen schweißen zusammen. Hier lernt man sich dann doch noch einmal anders kennen!

Wasch- und Trockenraum/Lagerraum

Die Jungs sollen und müssen kleinere Aufgaben im Haus übernehmen. Sie helfen in der Küche, beim Tisch abräumen, Müll rausbringen und bei dem, was eben anfällt, in einem 8-Personen-Haushalt. Sie waschen und Trocknen ihre Wäsche eigenständig. Wir achten darauf, dass in ihren Zimmern stets eine Grundordnung herrscht.

Um uns im Haushalt zu entlasten, haben wir unter der Woche vormittags ganz tatkräftige und tolle Unterstützung durch unsere Hauswirtschaftskraft. Sie packt überall mit an, wo Not am Mann oder an der Frau ist und wird von allen geschätzt. So können wir Betreuer uns intensiver um die Kinder- und Jugendlichen der Gruppe kümmern.

CBES

Die Clemens-Brentano-Europa-Schule Lollar (kurz CBES) liegt nur etwa drei Laufminuten von unserer Wohngruppe entfernt. Da es sich um eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe handelt, wird sie von den meisten Bewohnern unserer Gruppe besucht. Wir pflegen engen Kontakt zu den Lehrern und tauschen uns regelmäßig über den schulischen Leistungsstand unserer Jungs aus. Da die Schule nur einen Katzensprung entfernt ist, kann es auch einmal vorkommen, dass der Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin spontan in die Wohngruppe kommt, wenn es etwas zu besprechen gibt. Diese Transparenz hilft, mögliche Fehlentwicklungen frühzeitig zu diagnostizieren und zu beheben.

Nur etwa drei Laufminuten vom Staufenberger Weg 12 entfernt liegt die CBES. Fast alle Jungs unserer Wohngruppe besuchen anfangs die Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe.

Praktisch, da kann man morgens ein paar Minuten länger schlafen…

Die LehrerInnen der CBES sind äußerst engagiert. Insbesondere im Hauptschulbereich wird großen Wert auf einen Praxisbezug gelegt. Die SchülerInnen werden schon früh über Berufsschnuppertage und Praktika an die Arbeitswelt herangeführt. Sie können bereits während der Schulzeit gute Verbindungen zu potentiellen Arbeitgebern knüpfen. Die Schule arbeitet dauerhaft mit zwei Berufsberatern der Agentur für Arbeit Gießen zusammen, die die SchülerInnen bei der Suche nach Praktika, Lehrstellen und beim Bewerbungen schreiben erfolgreich unterstützen.

Lollar

Ja, unser Lollar. Manchmal ist man sich nicht sicher, ob Lollar nun eine kleine Stadt oder ein ziemlich großes Dorf ist. Eigentlich hat Lollar alles, was man braucht: Eine Schule, eine gute Infrastruktur durch Bus- und Bahnanbindung (stündlich fahren Züge sowohl in Richtung Marburg, als auch in Richtung Gießen/Frankfurt), diverse Geschäfte von A wie Apotheke, über Drogerien, Einkaufsläden und Friseuren bis zu Z wie Zeitungsläden oder Zahnärzten. Es gibt ein Jugendzentrum, ein Schwimmbad, Fitnesscenter, Allgemeinmediziner, Fachärzte und Therapeuten, Banken, eine Post, einen Kampfsport- und einen Fußballverein, usw.

Dennoch ist Lollar vom Charakter recht dörflich geblieben. Alles geht etwas beschaulicher zu. Das hektische Treiben und die Verlockungen einer pulsierenden Stadt sind hier nicht zu finden. Kulturelle Anbindung findet man im nahgelegenen Gießen oder Marburg. Dort kann man eines der vielen Kinos, Theater oder Museen besuchen und zudem ein noch breiteres Programm an Freizeitaktivitäten aller Art nutzen.

Lollar liegt relativ zentral zwischen Gießen und Marburg. Die gute infrastrukturelle Anbindung öffnet ein weites Feld an weiterbildenden Schulen, Berufsschulen, den Hoch-schulen und Fachhochschulen Gießen und Marburg sowie Ausbildungs-betrieben aller Branchen.